Abies grandis (Küstentanne, Riesentanne)

Die Küstentanne (Abies grandis), teilweise auch Riesentanne genannt, ist ein Nadelbaum, der in Nordamerika seine Heimat hat.

Der Wuchs der bis zu 100 Meter hohen Tanne ist schlank und kegelförmig. In Europa erreicht der Baum zumeist nur eine Höhe von 50 Metern. Die Nadeln sind 2,5 bis 3 Millimeter breit und 3 bis 6 Zentimeter lang. Die Blüten werden nur von älteren Bäumen und meist nur im obersten Bereich der Krone ausgebildet. Die männlichen Blüten sind gelb und ein bis drei Zentimeter lang, die weiblichen Blütenzapfen sind gelbgrün und mit zwei bis drei Zentimetern Länge etwas größer. Die die gleichmäßig geschuppten Zapfen sind 6 bis 12 Zentimeter lang.

Die Küstentanne bevorzugt nährstoffreiche und feuchte Böden ohne Staunässe.

Seit der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wird die Küstentanne in Europa angepflanzt. Sie wird forstwirtschaftlich oder als Weihnachtsbaum sowie als Lieferant für Schnittgrün genutzt.

Die Pflanzung erfolgte wahrscheinlich zwischen 1911 und 1915. Sie steht heute in der Nähe der Sichtachse rechts unterhalb des ehemaligen Bothkamper Pavillons.

Die Küstentanne hat folgende Inventarnummern: 53, 54 (Ruhepark Baum 1109), 58.

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