Nachdem Arcor sein Versprechen nicht halten konnte, ist nun die Firma KielNET am Zug. Nach den Scherereien mit Arcor wurde das Sonderkündigungsrecht durch KielNET ausgeübt. Das ist im übrigen ein wichtiges Detail, falls man bei der Übertragung eines bestehenden Anschlusses seine Rufnummer behalten und Ärger vermeiden will. Aufgrund eines Schreibens an den Vorstand von Arcor hat sich zwischenzeitlich ein Mitarbeiter gemeldet, der angedeutet hat, das Arcor den entstandenen Schaden ersetzen würde.
Bei KielNET wurde nun ein DSL-Anschluss beantragt, wobei eine Verzichtserklärung hinsichtlich der Garantie der Banbreite abzugeben ist. Die Leitungslänge zur Vermittlungsstelle beträgt vom Bürogebäude aus rund 8,5 Kilometer; die Dämpfung liegt bei 74,5 dB (die Telekom gibt 55 dB als Obergenze an). Sollte es bei der Nutzung von DSL zu Fehlern (Verbindungsabbrüche etc.) kommen, so besteht die Möglichkeit, auf eine ISDN-Flatrate zu wechseln. Die wäre zwar auch bei der möglichen Kanalbündelung langsam, hätte jedoch den Vorteil der kalkulierbaren Kosten.
Der Mitarbeiter von KielNET, mit dem vor Ort die Angelegenheit detailliert erörtert wurde, wird nach erfolgtem Anschluss, der am 17. August erfolgen soll, die Möglichkeiten weiterer Anschlüsse in Lepahn und Trent prüfen.
An dieser Stelle sei nochmals Herrn Bendfeldt (IRMAK Telecom, Preetz) gedankt, der für das Verhalten von Arcor nicht verantwortlich ist, aber einen außergewöhnlichen Einsatz gezeigt hat.
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