Am Sonntag wurde der Begräbniswald Waldfrieden am See in Wiligrad am Schweriner See offiziell eröffnet.

Bläsergruppe bei der EröffnungDer Begräbniswald wird dabei, genau wie der Ruhepark Lehmkuhlen oder der Ruhehain in Bönningstedt, gemeinsam durch die Kommune und den privaten Grundeigentümer betrieben. Dieses kleine PPP-Modell scheint sich damit weiter gegen das kommerzielle Franchiseangebot der Firma Ruheforst GmbH durchzusetzen.
Ruheforste werden in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern von der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein begleitet. Die Kammer wickelt dabei einen Teil der anfallenden Verwaltung ab und soll sich um ein überregionales Marketing kümmern, da der Franchisegeber keine Tätigkeiten entfaltet.
Verhandlungen mit der Kammer habe ich auch geführt, aber mir wurde nur mitgeteilt, dass mir die Kammer ohne einen Franchisevertrag mit der Ruheforst GmbH keine Dienstleistungen erbringen könne. Dieselbe Aussage mussten sich Herr von Bethmann Hollweg und Fürst Bismarck anhören, obwohl sie falsch ist. Der Geschäftsführer der Kammer, Herr Pallasch, versicherte mir, dass die Kammer jedem (Pflicht-) Mitglied die Dienstleistung erbringen würde. Hier besteht offensichtlich ein Kommunikationsproblem zwischen der Geschäftsleitung und der Fachabteilung. Mal sehen, wie sich das in Zukunft darstellen wird.
Ärgerlicher ist da schon, dass die Fachabteilung nach gescheiterten Verhandlungen in unmittelbarer Nähe alternative Standorte sucht und somit den Mitgliedsbetrieben Schaden zufügt.